Igor Oleinikov

(* 1968)

Oleinikovs Werke ziehen unseren Blick in eine fiktive Welt, in der der Mensch eng mit der Natur verwoben ist, teilweise gar eins scheint mit ihr. Gleichzeitig beleuchtet er die Rolle des Menschen in der globalisierten Welt und auch immer wieder das eigene Selbst als Künstler. Die Anziehungskraft seiner Kunst erreicht Oleinikov zum einen durch unerwartete Motive, zum anderen durch eine Bildtechnik, die an die dramaturgische Filmsprache des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski erinnert, den Oleinikov bewundert. Durch die Verbindung von Ölfarben mit Bleistift und teilweise Kreiden schafft er Kontraste, die uns in eine imaginäre Welt entführen. (E.W., J.D.)

Vita

1968
geb. in Krasnodar, Südrussland
1983 - 1987
Kunstfachhochschule, Krasnodar
1987 - 1989
Agit-Prop-Maler, Lederwarenfabrik Smirnov, Krasnodar

Freischaffender Künstler

1990
erste Ausstellungen
1991 - 1996
Umzug nach Moskau
1997 - 1999
Kunstakademie Karlsruhe, Klasse Prof. Meuser
1999 - 2001
Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Prof. Jörg Immendorff
2001 - 2003
Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Prof. Markus Lüpertz

Ernennung zum Meisterschüler

2004
Freischaffender Künstler
2007
lebt und abeitet in Berlin

Ausstellungen