Ernst Hassebrauk

(1905 - 1974)

Sind seine künstlerischen Anfänge zunächst expressionistisch, widmete sich Ernst Hassebrauk nach der inneren Immigration unter den Nationalsozialisten den holländischen Altmeistern. An deren Auseinandersetzung und den von ihnen geprägten Motivkreisen, wie den Stillleben, ließ sich Hassebrauk auch durch neuere Entwicklungen nicht hindern. Es gelang ihm eine Übersetzung der barocken Bild- und Farbenwelt in das 20. Jahrhundert. (E.W., J.D.)

Vita

28.06.1905
geboren in Dresden
1925 - 1927
Nach dem Abitur Studium an der Kunstgewerbeakademie und der Technischen Hochschule in Dresden
1927 - 1932
Student an der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig (heute Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig). Hassebrauk wird Meisterschüler von Willi Geiger (1878-1971, Vater von Rupprecht Geiger). Gleichzeitig studiert er Kunstgeschichte, Pädagogik und Philosophie an der Universität Leipzig.
1935
Heirat mit Charlotte Wießner
1938
in Dresden tätig
1946 - 1949
Dozent an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig
1947
Ernennung zum Professor
1949
freischaffend in Dresden tätig
1958
Beginn des großen Adaptionswerkes nach den aus der Sowjetunion zurückgekehrten Dresdner Kunstschätzen, vor allem denen des Grünen Gewölbes und der Porzellansammlung
1968
Das 'Dresdner Bilderbuch' erscheint, mit Zeichnungen von Hassebrauk und einem Text von Fritz Löffler
30.08.1974
gest. in Dresden
19.05. - 24.06.1979
Erste Verkaufsausstellung bei Galerie Döbele Ravensburg, seither im Galerieprogramm
1981
Monographie 'Ernst Hassebrauk - Leben und Werk', Hrsg. Hedwig Döbele, Belser Verlag, Stuttgart
27.07. - 17.08.2019
Abschlussausstellung 'Mit Hassebrauk fing alles an' der Galerie Döbele Dresden
26.06. - 07.08.2021
Ausstellung 'Der barocke Hassebrauk' bei Döbele Kunst Mannheim